Freitag, 6. November 2026
von 9:30 – 14:30 Uhr
München Laim / Pasing

70 Jahre Erfahrung und 5 Jahre gelebte Praxis
Zum 70-jährigen Bestehen der Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk und 5 Jahre Die Mitterfelder gGmbH laden wir zu einem interdisziplinären Symposium ein. Gemeinsam mit Fach- und Führungskräften aus Pflege, Medizin, Sozialer Arbeit, Stadtentwicklung, Wohnungswirtschaft, Kommunen sowie Partnern aus Digitalisierung und KI wollen wir Perspektiven für das seniorengerechte Quartier von morgen entwickeln.
Welche Strukturen brauchen Städte, damit Menschen auch im Alter selbstbestimmt, gesund und gut vernetzt leben können? In diesen vier Dimensionen möchten wir miteinander ins Gespräch kommen.
Aktiv älter werden – Teilhabe und Engagement stärken
Ältere Menschen sind nicht primär Versorgungsempfänger, sondern Mitgestaltende einer lebendigen
Stadtgesellschaft.
Ein zukunftsfähiges Quartier schafft Strukturen für:
• Engagement und Freiwilligenarbeit
• Soziale und kulturelle Teilhabe
• Gesundheitskompetenz und Prävention
• Mitwirkung in kommunalen Entscheidungsprozessen
Leitfrage: Wie schaffen wir Strukturen, die Potenziale älterer Menschen dauerhaft sichtbar machen und fördern – statt sie nur punktuell zu nutzen?
Selbstbestimmt leben – Wohnen und Umfeld gestalten
Selbstbestimmung entsteht dort, wo Wohnen, soziale Infrastruktur, Mobilität und digitale
Unterstützung im Alltag zusammenspielen.
• Technologie & Digitalisierung (Smart Home, Assistenzsysteme)
• Wohnraumentwicklung
• Information & Beratung
• Mobilität und öffentlicher Raum
Leitfrage: Was braucht ein Quartier, damit Menschen dort selbstbestimmt, sicher und verbunden leben können – in allen Lebensphasen?
Gesund bleiben – Prävention und Versorgung neu denken
Gesundheit wird gefördert im Zusammenspiel von medizinischer Versorgung, Pflege,
Prävention und menschlicher Begleitung im Alltag. Ein tragfähiges Quartier integriert:
• Gesundheitsförderung und Beratung
• Pflege und Begleitung
• Medizinische Versorgung
• Hospizliche und palliative Strukturen
Leitfrage: Wie gelingt Versorgung so, dass Menschen im Quartier zuverlässig begleitet sind – vom ersten Unterstützungsbedarf bis ans Lebensende?
Gemeinsam Verantwortung tragen – Quartier gemeinsam gestalten
Ein altersfreundliches Quartier entsteht dort, wo Kommunen, Sozialorganisationen, Wohnungswirtschaft, Stiftungen, Unternehmen und engagierte Bürgerinnen und Bürger
gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Zentrale Handlungsfelder:
• Nachhaltige Finanzierung und neue Fördermodelle
• Verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen
• Strategische Quartiersentwicklung
• Bürgerschaftliches Engagement und
Stiftungen als Zukunftspartner
• Koordination und Steuerung und gemeinsames Handeln
Leitfrage: Wie schaffen wir nachhaltige Quartiersentwicklung im demografischen Wandel? Wer übernimmt wofür Verantwortung?
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ FÜR DEN DIALOG
Das Symposium nutzt Künstliche Intelligenz zur Echtzeit-Dokumentation, Verdichtung und Weiterentwicklung der Diskussionen vor Ort.

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